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Das Gold

Wer hier wen besticht und warum bleibt offen - vielleicht will der Barde das auch lieber nicht aussprechen. Aber die, für die das Lied ist, sollten wissen, um was es geht.

Eine neue, schnelle Nummer, die hoffentlich auch tanzbar sein wird.

Noten:
Daniela Festi

Ich hab‘ das Gold geseh’n, es schimmert im Beutel

Es ist so schwer und schön, und träumt in der Nacht.

 

Ich hab‘  die Frau geseh’n, sie trug einen Mantel

Konnt‘ ihre Augen seh’n, so grau und voll Macht

 

Ich hab‘ das Wort gehört, es war nur ganz leise

Weil es die Ruhe stört bleibt es so geheim

 

Ich hab‘ den Wind gespürt, er weht von der Grenze

Wohin der Weg ihn führt, bleibt er nicht allein

 

Ich hab‘ das Kind erkannt, es saß fest im Sattel

Weil es die Zukunft bringt vertrauen sie ihm.

 

Doch ich hab’ das Gold geseh’n, es wechselt die Seiten

Nichts ist so wie man singt, so schau genau hin.

 

Kannst du den Sturm schon seh’n? Er ist schon so nahe

Willst du mit untergeh’n? Dann bleibe ruhig hier.

 

 Doch ich hab‘ das Gold geseh’n, es wechselt die Farbe

Rinnt durch die Finger dir, es bleibt nicht besteh’n.

 

 Ich hab‘ das Wort gehört. Es ist noch ganz leise.

Willst du nicht untergeh’n dan hör genau hin.

 




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Daniela Festi,
03.11.2012, 06:41
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Daniela Festi,
05.11.2012, 07:34
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